Klima
Die EU verbietet, dass unsere Wälder das Klima retten. Stoppt diesen neuen Irrsinn!
Die EU verhindert, dass unsere Wälder jedes Jahr hunderte Millionen Tonnen CO₂ binden – und argumentiert diesen Klimaschaden auch noch mit dem Schutz des Klimas. Absurd!

Gestartet von Michael BergerPrivatperson

Was passiert, wenn man Waldnutzung „verbietet"? Pro Hektar stillgelegtem Wald gehen im Schnitt 4 Tonnen CO₂-Bindung pro Jahr verloren – rund die Hälfte des jährlichen Fußabdrucks eines Menschen.
Denn ein Wald, den niemand mehr nutzen darf, hört auf, das Klima zu schützen. Kein Förster pflegt ihn mehr, kein Baum wird mehr geerntet, kein junger Baum gepflanzt. Das klingt nach Naturidylle – und ist in Wahrheit eine Klimafalle: Ein alter, sich selbst überlassener Wald wächst kaum noch und bindet deshalb kaum noch zusätzliches CO₂. Erst wenn Holz geerntet und neu gepflanzt wird, speichert der Wald immer weiter Kohlenstoff – und das geerntete Holz speichert das CO2 dauerhaft, wenn es verbaut wird und ersetzt dann obendrein auch noch Beton, Stahl und Plastik, deren Herstellung das Klima zusätzlich massiv belastet. Pro Hektar stillgelegtem Wald gehen im Schnitt 4 Tonnen CO₂-Bindung pro Jahr verloren – die Hälfte des Fußabdrucks eines Menschen.
Genau dieses Verbot plant die EU jetzt im großen Stil. Mit der Wiederherstellungsverordnung sollen jetzt erst einmal 10 Prozent unserer Land- und Meeresflächen vollständig aus der Nutzung genommen werden – Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Jagd und Fischerei inklusive. Verkauft wird das als Klima- und Naturschutz. Tatsächlich gilt: Wald verboten. Klima verloren.
Denn die Nachfrage nach Holz verschwindet ja nicht: Sie wandert in Länder, deren Wälder deutlich schlechter geschützt sind. Dem Weltklima ist damit doppelt geschadet.
Wir sind für echten Klima- und Naturschutz, der nicht nur gute Absichten verkündet, sondern am Ende - wenn es die meisten leider gar nicht mehr interessiert - auch wirklich wirkt. Denn Deutschlands Wälder sind gerade deshalb so klimawirksam, weil sie seit 300 Jahren nachhaltig bewirtschaftet werden. Schutz durch nachhaltige Pflege statt sinnlosem Verbot – das ist der Unterschied zwischen einem Wald, der fürs Klima arbeitet, und einem, der dies nicht tut.
Deshalb fordern wir von Bundesregierung und EU-Kommission:
Keine pauschalen Nutzungsverbote: Streichung der starren 10-Prozent-Stilllegungsvorgabe aus der Wiederherstellungsverordnung.
Klimaschutz durch Bewirtschaftung: Anerkennung der nachhaltigen Forst- und Landwirtschaft als aktives Klimaschutzinstrument – gefördert statt verboten.
Schutz vor Entwertung: Kein Eingriff in Eigentum und Bewirtschaftungsrechte ohne Beteiligung und fairen Ausgleich für die betroffenen Familien und Betriebe.
Ein Wald, den niemand mehr nutzen darf, hört auf, das Klima zu schützen. Lasst das nicht zu – unterschreibt jetzt.
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